
Klicke auf das Bild, um es zu vergrößern
Überspannungsschutz-Steckdose SPD LSP10
Überspannungsschutz-Steckdose SPD LSP10. Leitet Überspannungen gegen Erde ab, sodass bei Erkennung einer Überspannung (Spannungsanstieg) über 277 V, die an die angeschlossenen elektrischen Geräte in der Anlage gelangen könnte, dieser Spannungsüberschuss gegen Erde abgeleitet wird. Dadurch löst der Fehlerstromschutzschalter aus und die Anlage wird abgeschaltet.
Obwohl der theoretische Referenzwert für die einphasige Versorgung oder dreiphasige Versorgung mit Neutralleiter bei 230 V in einer Steckdose liegt, kann dieser Wert in der Praxis zwischen 190 Volt und 270 Volt schwanken. Dies hängt nicht nur von unserer eigenen Elektroinstallation ab, sondern auch von der Elektroinstallation des Energieversorgers, deren Zustand, elektrischer Überlastung und dem Transformatorzentrum.
Diese Spannungsschwankungen können ernsthafte Schäden an unseren elektronischen Geräten verursachen, wenn wir keine Maßnahmen zur Kontrolle ergreifen.
Eine gute Lösung ist diese Überspannungsschutz-Steckdose. Nach der Installation leitet sie bei Erkennung eines Spannungsüberschusses (Spannungsanstieg) über 277 V, der die an die Anlage angeschlossenen elektrischen Geräte beeinträchtigen könnte, diesen Überschuss gegen Erde ab. Dadurch löst der Fehlerstromschutzschalter aus und die Anlage wird abgeschaltet.
Für die korrekte Funktion dieses Geräts müssen zwei wesentliche Bedingungen erfüllt sein, die in jeder ordnungsgemäßen Elektroinstallation bereits gegeben sind:
- Die Anlage muss über einen korrekt installierten und gewarteten Erdungskreis verfügen.
- Ein Fehlerstromschutzschalter (nicht zu verwechseln mit Leitungsschutzschaltern) ist erforderlich.
Es ist wichtig zu beachten, dass bei Auslösung eines elektrischen Schutzes zur Sicherung der Anlage dieser manuell wieder eingeschaltet werden muss. Bei einer unbeaufsichtigten Anlage, in der keine Person anwesend ist, sollte ein selbsttätig wieder einschaltender Fehlerstromschutzschalter in Betracht gezogen werden. Das bedeutet, dass der Fehlerstromschutzschalter der Anlage über einen Mechanismus verfügen muss, der sich nach einer Auslösung automatisch wieder einschaltet.
Das Gerät wird einfach eingesteckt und ist sofort betriebsbereit. Sein Verbrauch liegt unter 1 W und schützt eine Anlage unabhängig von der daran angeschlossenen Leistung, da die Leistung der Anlage nicht über diese Steckdose fließt.
Normalerweise verfügen Anlagen über mehrere Leitungsschutzschalter, um verschiedene Bereiche einer Anlage sektionsweise zu schützen, aber Fehlerstromschutzschalter sind meist nur 1 oder 2 vorhanden. Diese Steckdosen mit Überspannungsschutz müssen pro Fehlerstromschutzschalter an verschiedenen Punkten angeschlossen werden. Wenn ein Fehlerstromschutzschalter einen Bereich der Anlage abdeckt, muss diese Überspannungsschutz-Steckdose an eine beliebige Steckdose in diesem Bereich angeschlossen werden. Gibt es einen zweiten (oder weitere) Fehlerstromschutzschalter, ist eine weitere Überspannungsschutz-Steckdose erforderlich, die an diesen anderen, unabhängigen Bereich angeschlossen werden muss.